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Einstimmiges Ja zur Ganztagsschule

Rat beschließt Einführung zum Schuljahr 2010/11

RITTERHUDE. Die Gemeinde Ritterhude startet durch zur offenen Ganztagsschule. Der Rat hat am Donnerstag dieser Woche einstimmig beschlossen: Die Verwaltung soll “schnellstmöglich” beim Kultusministerium einen Antrag stellen, damit es zum Schuljahr 2010/2011 in der Grundschule Ritterhude an der Jahnstraße losgehen kann.

Dass sie die Ganztagsschule wollen, darin waren sich alle Politiker einig. Woher die Gemeinde die erforderlichen zwei Millionen Euro im Haushalt nehmen will, steht auf einem anderen Blatt. So viel ist klar: Fördermittel gibt es nicht. Die Frage der Finanzierung treibt vor allem die Liberalen und die Grünen um. Für sie steht fest: Die Gemeinde muss Prioritäten setzen. Was man der Ganztagsschule gibt, muss man anderswo sparen, waren sich Stephan Busch (FDP) und Peter Wolters (Grüne) einig. “Andere freiwillige Ausgaben müssen zwingend gestrichen werden”, meinte Busch.

Er erwartet von der Verwaltung Vorschläge, wo die Kommune den Rotstift ansetzen will. Seine grüner Kollege sieht den Rat “als Souverän” selbst in der Pflicht. Die SPD will Druck in Hannover machen. Von der Landesregierung kommt zwar kein Cent, aber die Hoffnung stirbt für den Fraktionsvorsitzenden Jürgen Kuck zuletzt. Es könne nicht angehen, das die Gemeinde “für die Musik bezahlt, die das Land bestellt hat”.

Gelassen betrachtete die CDU-Fraktion die Finanzierungsfrage. Die zwei Millionen für die Ganztagsschule seien bestens angelegt, meinte Erhard Kalina. “Wir verschieben keine Schulden in die Zukunft, wir investieren in die Zukunft.” In die Bildung der Kinder und damit auch in den Wirtschaftsstandort Ritterhude. Seit Jahren stehe die Ganztagsschule auf der Wunschliste. Jetzt endlich habe man alle Voraussetzungen für die Umsetzung: “eine motivierte Schulleiterin, ein motiviertes Kollegium, Eltern, die mitziehen. Was Besseres kann uns nicht passieren.” Da sollte es doch am Geld nicht scheitern.

Man verschwende das Geld ja nicht für überflüssige Maßnahmen, warb die Bürgermeisterin für das Zwei-Millionen-Projekt Ganztagsschule. “Wir setzen uns hier keinen Glasbau hin, der für die Infrastruktur der Gemeinde nicht notwendig ist”, meinte Susanne Geils. “Große Investitionen waren in Ritterhude in der Vergangenheit vor allem Investitionen in die Bildung der Kinder.” Das sei beim Neubau des Gymnasiums am Moormannskamp und der Sanierung der Riesschule so gewesen, das soll auch bei der Ganztagsschule so sein.

Was an der Jahnstraße starten soll, wird Schule machen, glaubt Christine Börnsen von der Wählergemeinschaft. Auch andere Grundschulen würden sich darum reißen, Ganztagsschule zu werden. Deshalb sollte rechtzeitig ein schulisches Gesamtkonzept für die Gemeinde entwickelt werden.

Osterholzer Kreisblatt, Pressebericht vom 06.09.2008


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